Artikel vom 7. Oktober 2026
Stand der Recherche: 7. Oktober 2026. Veranstalterangaben können sich ändern.Übernachten bei Rentierzüchtern
Rund 80 Dukha-Familien, meist Tsaatan genannt, leben in einer Sperrzone nahe der russischen Grenze, in einer der abgelegensten Landschaften des Landes. Anders als die Steppenhirten ziehen sie sechs bis 40 Mal im Jahr umher, auf der Suche nach frischem Bergmoos und geeignetem Wetter für ihre Herden. Zaya Oldov, durch Heirat Tsaatan und in den USA geboren, baute das Tsaatan Community and Visitors Center auf; zuvor war Tourismus dort selten. Gäste schlafen in einem ortz, teilen Tee und Mahlzeiten mit den Familien und erfahren mehr über den Alltag mit den Rentieren.
Von Ulaanbaatar bis in die Taiga
Der BBC-Bericht beschreibt eine Anreise in mehreren Etappen: von Ulaanbaatar aus 630 Kilometer nach Norden auf asphaltierter Straße bis Mürün, dem Tor zur Taiga. Dort sind Genehmigungen für die Sperrzone an der Grenze nötig, bevor es weiter in Richtung Tsagaannuur geht. Die folgende Etappe dauerte zwei Tage abseits befestigter Wege, mit Flussdurchquerungen, sumpfigen Passagen und kaum kartierten Routen. Nach 22 Stunden Fahrt folgte am nächsten Morgen ein vierstündiger Ritt durch Wälder, Hügel und feuchte Niederungen bis zum Camp.
Was Reisende wissen sollten
Gebucht wird laut dem Bericht ausschließlich per WhatsApp bei Oldov, übernachtet wird bei lokalen Familien. Für die Sperrzone nahe der russischen Grenze sind Genehmigungen erforderlich. Oldov warnte, die kleinen Pferde seien nicht einfach zu reiten und erschrecken leicht vor weißen Dingen im Gras. Dieser Überblick beruht auf einem BBC-Artikel und ist kein Erfahrungsbericht vor Ort; Angaben zu Genehmigungen, Buchung und Ablauf können sich ändern.
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Quellen & Einordnung
Quellen geprüft am . Quellenbasierter Beitrag der WeiterWeg Redaktion; kein Vor-Ort-Test.
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